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Der Zalt wurde ursprünglich zum Jerken entwickelt. Trotzdem kann man ihn auch normal einspinnen oder hinter dem Boot schleppen, wobei hier die schwimmenden Varianten vorzuziehen sind, weil bei diesen das Köderspiel bei gleichmäßiger Geschwindigkeit lebhafter ist und der Köder eben aufschwimmt, wenn man mit dem Boot stehen bleibt, weil man an der anderen Rute einen Biss oder einen Hänger hat. Ein sinkender Köder könnte sich zusätzlich am Grund verhängen. Beim Jerken zeigt der Zalt aber erst so richtig, was in ihm steckt. Man braucht dazu keine besondere Jerkbaitrute; eine kräftige Spinnrute (wegen der hohen Wurfgewichte), die nicht zu lang sein sollte, tut es hier auch, weil der Zalt nicht mit den harten Schlägen eines „echten“ Jerkbaits geführt wird, sondern eher gezupft wird, wobei die „Zupfer“ ruhig etwas deftiger ausfallen können.
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Vor ein paar Jahren kam der schlanke Bruder des Zalt, der Zam auf den Markt. Auch ihn gibt es in drei spezifischen Gewichten, schwimmend, sinkend oder schwebend und mittlerweile in vier Größen 8, 11, 16 und 22 cm. Durch die schlankere Form und das dadurch kleinere Gewicht und den kleineren Wasserwiderstand kann man gerade den Zam auch mit leichteren Ruten noch vernünftig führen. Trotzdem lässt er sich durch seine kompakte Form ähnlich gut werfen wie der Zalt. Genau wie der Zalt will der Zam gezupft werden, um alles an Aktion heraus zu locken, was in ihm steckt.
Nach recht kleinen Anfängen ist auch die Farbpalette sowohl beim Zalt auch beim Zam fast unüberschaubar geworden. Mittlerweile bekommt man aber fast alle Farben, die es in Schweden gibt, auch in Deutschland.
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